Annullierung der Spielzeit 2020/2021

Der Kreisvorstand des FLVW-Kreises Gelsenkirchen hat in seiner digitalen Sitzung am 18.04.2021 folgenden Beschluss gefasst:

  1. Der vom FLVW Kreis Gelsenkirchen organisierte kreisliche Meisterschaftswettbewerb der Spielzeit 2020/2021 im Herren und Frauenbereich wird zum 30.06.2021 beendet, ohne dass weitere Spiele durchgeführt werden.
  1. Das Spieljahr 2020/2021 bleibt gemäß der Sonderregelung des § 41 Abs. 2b SpO/WDFV für die Spielzeit 2020/2021 in dem vom FLVW Kreis Gelsenkirchen organisierten kreislichen Meisterschaftswettbewerb im Herren- und Frauenbereich ohne Wertung, da aufgrund der Coronavirus-Pandemie weniger als 50% der Spiele in allen Gruppen durchgeführt werden können. In der Spielzeit 2020/2021 gibt es keine Meister, Auf- und Absteiger, wobei Zurückziehungen berücksichtigt werden.
  1. Der vom FLVW Kreis Gelsenkirchen organisierte kreisliche Pokalwettbewerb der Spielzeit 2020/2021 im Herren- und Frauenbereich wird ebenfalls zum 30.06.2021 beendet, ohne dass weitere Spiele durchgeführt werden. In der Spielzeit 2020/2021 gibt es keine Kreispokalsieger.

MEISTERSCHAFTSSAISON IM FLVW WIRD OHNE WERTUNG BEENDET

FLVW berichtet heute:

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird die aktuelle Spielzeit 2020/21 ohne Wertung beenden. Dies betrifft sowohl die laufenden Meisterschaftswettbewerbe der Männer und Frauen inklusive des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs als auch die der Jugend. Darauf verständigten sich das FLVW-Präsidium und die spielleitenden Stellen des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA) und des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA). Die Vorsitzenden der 29 FLVW-Kreise bekräftigten am Samstag im Rahmen der turnusgemäßen Ständigen Konferenz ebenfalls, sich dem Vorgehen des Verbandes anschließen zu wollen und entsprechende formale Schritte einzuleiten. Die Vorsitzenden der Kreis-Jugend-Ausschüsse (KJA) stimmten dem gemeinsamen Vorgehen am Sonntag in einer kurzfristig einberufenen virtuellen Konferenz des Jugendbeirats zu.

Da die für eine sportliche Wertung erforderliche Anzahl an Spielen nicht mehr erreicht werden kann, wird die Spielzeit annulliert. Das heißt, es gibt weder Meister noch Auf- und Absteiger. Gemäß der vor der Saison geänderten Spielordnung bzw. Jugendspielordnung des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hätten mindestens 50 Prozent der Spiele einer Staffel ausgetragen werden müssen, um eine Wertung des Wettbewerbs zu erreichen.

„Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir einen Schlussstrich ziehen müssen. Angesichts der bundesweiten Notbremsen-Regelung sowie weiter stark steigenden Infektions- und Inzidenzzahlen ist ein realistischer Zeitpunkt für die flächendeckende Wiederaufnahme des Spielbetriebes nicht absehbar. Nach einer Einzelbetrachtung der jeweiligen Staffeln ist es unter Berücksichtigung einer angemessenen Vorbereitungszeit auch rechnerisch nicht mehr möglich, die für eine Wertung erforderliche Anzahl an Partien zu erreichen“, erklärt der für den Amateurfußball verantwortliche FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders, der zusammen mit dem VFA die Staffeln der überkreislichen Spielklassen (Bezirksliga bis Oberliga Westfalen) einzeln ausgewertet hat.

Entscheidung im Sinne der Vereine

Auch im Jugendfußball ist eine Saisonfortführung nach einer intensiven Einzelbetrachtung der Staffeln und unter Einbeziehung der pandemischen Lage nach Ansicht des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA) ausgeschlossen. „Wir hoffen zunächst auf einen einheitlichen Rahmen, der unseren Kindern und Jugendlichen zu Bewegung an der frischen Luft verhilft und einen geordneten Trainingsbetrieb ermöglicht“, legen Holger Bellinghoff (FLVW-Vizepräsident Jugend) und der VJA den Fokus auf die Gesundheit der jüngsten Mitglieder.

Präsident Gundolf Walaschewski sagt: „Uns und vor allem den Vereinen – das haben zahlreiche Gespräche und Nachrichten gezeigt – ist das vielzitierte Ende mit Schrecken weitaus lieber, als sich Woche für Woche vertrösten zu lassen und an den letzten Strohhalm einer Saisonfortführung zu klammern. Mir tut es vor allem für diejenigen Mannschaften leid, die gut in die Saison gestartet sind und womöglich auf einen Aufstieg gehofft hatten“.

Gespräche mit Clubs zu Pokalwettbewerben

Norbert Krevert, Vorsitzender des FLVW-Kreises Münster, ergänzt: „Wir haben in unserem Kreis vor der Saison die Staffelgrößen reduziert. Leider müssen wir feststellen, dass auch in diesen kleinen Staffeln eine Wertung der Spielzeit aussichtslos erscheint. Da wir die Saison nicht auf Biegen und Brechen durchdrücken möchten, werden wir uns dem Vorgehen des Verbandes anschließen“.

Noch offen ist die Entscheidung bei den Pokalwettbewerben der Männer (Krombacher Westfalenpokal) und Frauen auf FLVW-Ebene. Die Vertreterinnen und Vertreter der spielleitenden Stellen führen in den nächsten Tagen Gespräche mit allen beteiligten Vereinen. Ziel bleibt es, westfälische Teilnehmer für den DFB-Pokal der Frauen und Männer zu melden.

Fairplaybeauftragte/r

Liebe VereinsvertreterInnen,

der FLVW und wir als Kreis bitten Euch, für Euren Verein eine/n oder mehrere Beauftragte/n zu nennen, der/ die sich um das Thema Fairplay für Euren Verein kümmert/ kümmern.

Das Thema „Fairplay“ steht bei uns seit Längerem ganz oben auf der Agenda.

Es geht um die Themen

  • Verhinderung/ Bekämpfung von Diskriminierung jeglicher Art (Bereiche Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung usw.)
  • Toleranz im Umgang miteinander
  • Null- Toleranz gegenüber Gewalt (gegen Schutzbefohlene/ Kinder und Jugendliche/ Frauen/Zuschauer, Mannschaften und Schiedsrichter).

Wir suchen Ansprechpartner, die sich für den jeweiligen Verein um diese Themen kümmern.

Diese sollen die vielfältigen Angebote im Verband und im Kreis zum Thema weiterleiten und Inhalte vermitteln. Die Bereitschaft, an Seminaren/ Fortbildungen teilzunehmen oder diese zu vermitteln, gehört dazu. Die zeitliche Inanspruchnahme soll dabei in Grenzen gehalten werden!

Jeder Verein wird in naher Zukunft einen Fairplay- Beauftragten benennen müssen!

Sprecht bitte im Vorstand über das Thema.

Der Fairplay- Beauftragte muss nicht zwingend Mitglied im Vorstand sein.

Wenn Ihr passende Mitglieder gefunden habt, meldet sie bitte an den Kreisvorstand (Volker Dyba/Kransidor Jozic).

Mit sportlichem Gruß

Redakteur: Volker Dyba

„Lockerungsmaßnahmen schaffen mehr Probleme als Lösungen“

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) möchte der Empfehlung des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA) zum Abbruch der Saison 2019/20 weiterhin folgen. Die geplanten Lockerungs-Maßnahmen der NRW-Landesregierung im Bereich Sport haben an dieser Marschrichtung des Verbandes nichts geändert. Im Interview warnt Präsident Gundolf Walaschewski vor einer „voreiligen und hochriskanten“ Rückkehr auf die Fußballplätze.

Herr Walaschewski, Sie und Vizepräsident Amateurfußball Manfred Schnieders haben in dieser Woche in einer Video-Pressekonferenz die Empfehlung des Verbands-Fußball-Ausschusses (VFA) zum Abbruch und zur Wertung der Saison vorgestellt und erläutert. Zur etwa gleichen Zeit verkündet die nordrhein-westfälische Landesregierung, dass ab dem 30. Mai auch Sportarten wieder aufgenommen werden können, bei denen der Körperkontakt unvermeidlich ist. Darunter fällt selbstverständlich auch der Fußball. Was heißt das jetzt für Ihre Empfehlung zum Abbruch der Saison?

Gundolf Walaschewski: Ich war von dieser weitgehenden Öffnung des Sportbetriebs völlig überrascht. Wohl niemand hat ernsthaft damit gerechnet. Für mich fühlt es sich an, wie ein öffentlich stattfindender „Öffnungs-Überbietungswettbewerb“ unter dem Motto: „Alles was du kannst, kann ich viel besser”. Was sich spontan als „frohe Botschaft“ ausgibt, entpuppt sich bei gründlichem Überdenken aus meiner Sicht als voreilig, unausgegoren und hoch riskant. Deshalb halten wir auch an der Empfehlung des VFA fest.

Die Fußballverbände- und vereine müssten aber doch froh sein, endlich wieder ihrem Kerngeschäft nachgehen zu können, wieder auf den Platz zu dürfen, wieder Wettbewerbsspiele austragen zu dürfen.

Walaschewski: Wir alle wären sicher uneingeschränkt froh, wenn es nur einer solchen „Öffnungsklausel“ bedürfte, um wieder dahin zurückzukehren, wo wir aufgehört haben. Aber nichts wird nach Corona so sein wie vorher. Das Virus bleibt, und ihm ist unser Spaß am Fußball völlig egal. Zudem bleiben zahlreiche essenzielle Fragen in der Regierungsmitteilung zunächst unbeantwortet: Was passiert zum Beispiel, wenn sich durch den Fußball das Virus wieder ausbreitet? Dann werden wir – wohl oder übel – zu einem erneuten Lock down zurückkehren müssen. Damit wird es immer schwerer, einen geregelten Spielbetrieb aufrechtzuerhalten und auf einem unanfechtbar sportlichen Weg über Aufstieg und Abstieg entscheiden zu lassen. Weitere offene Fragen: Was passiert, wenn sich einzelne Spieler oder Funktionsträger infizieren und die gesamte Mannschaft in Quarantäne muss? Was passiert, wenn einzelnen Spielerinnen und Spielern das Risiko zu spielen, zu groß ist? Kann der Verein sie dazu zwingen oder steht dann zwangsläufig eine andere Mannschaft auf dem Spielfeld als Saisonbeginn? Was passiert, wenn ganze Mannschaften sich weigern auf den Platz zu gehen, weil sie das Infektionsrisiko fürchten? Diese und viele weitere Fragen lassen sich schlicht nicht beantworten.

„Das Virus bleibt und ihm ist unser Spaß am Fußball völlig egal“

Sie haben bis jetzt eher auf das gesundheitliche Risiko für die Beteiligten und die Gemeinschaft abgehoben. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Walaschewski: In einer solchen Extremsituation, in der ein Niesen schon eine Infektionskette auslösen kann, ist nichts wichtiger als der Gesundheitsschutz, der durch den Wegfall einer behördlichen Verfügung nun wieder in den privaten Bereich verlagert wird. Das gilt dann natürlich auch für die Verantwortung. Damit geraten wir Fußballverbände in ein ethisches Dilemma.

Was meinen Sie damit?

Walaschewski: Wenn wir jetzt unsere Empfehlung zum Abbruch der Saison infrage stellen und eine Weiterführung der Saison beschließen würden, würden wir die Mannschaften zwingen, wieder am Spielbetrieb teilzunehmen. Dürfen wir das als Verband überhaupt? Haben wir nicht vielmehr die Pflicht, aus Verantwortung für die Spieler, die Trainer und Betreuer, die Familien, die Zuschauer das Risiko gegen Null zu fahren? Ich meine, ja. Wenn andere die Negierung dieser Verantwortung meinen tragen zu können – Wir wollen das nicht! Ich kann also jeden Spieler verstehen, der nicht spielen will, jede Mannschaft, der das Risiko zu groß ist. Und nicht zu vergessen: Würde der Verband in Mithaftung genommen werden können, wenn ein Spieler sich oder andere in einem Spiel infiziert?

„Verantwortung für Gesundheit unserer Spielerinnen und Spieler“

Rechnen Sie damit, dass noch einmal Bewegung in die Sache kommt, wenn sich die Vereine auf die Anordnung der Landesregierung berufen und nach dem 1. Juni die Saison zu Ende spielen wollen?

Walaschewski: Dass es Diskussionen geben wird, nehme ich an. Nicht zuletzt, weil man glaubt, seine Interessen doch noch durchsetzen zu können. Dass der Verbands-Fußball-Ausschuss und/oder das Präsidium sich zu einer Abkehr von der vorliegenden Beschlussempfehlung bereitfinden würden, glaube ich nicht. Es sei denn, ein außerordentlicher Verbandstag würde uns dazu zwingen. Das sehe ich aber nicht. Ich halte aber überhaupt nichts davon, beim ersten Widerstand nach dem Motto zu verfahren: „Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück“! Wir haben den Vereinen Planungssicherheit versprochen. Machen wir jetzt keine Echternacher Springprozession daraus: „Zwei Schritte vorwärts, einen zurück.“ Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Das Präsidium sieht auch nach der Öffnungsmitteilung der Landesregierung nicht den geringsten Anlass, von der Empfehlung zum Saisonabbruch abzurücken. Wir halten diesen für verantwortbarer als die Weiterführung der Saison. Auch aus rein organisatorischen Gründen. Zu viele Fragen sind unbeantwortet: Können unsere Vereine die Hygienevorgaben erfüllen? Ist es auf Sportanlagen ohne Zäune oder Hecken möglich auch zufällig vorbeikommende Zuschauer abzuhalten? Was machen wir, wenn in einem Kreis aufgrund von vermehrten Infektionen die Kontaktsportarten wieder verboten werden? Sie sehen also, die Mitteilung der Landesregierung wirft für unseren Fußballverband mehr Probleme auf als sie löst.

SEPP-HERBERGER-URKUNDEN 2021 – SSV BUER 07/28

In diesem Jahr war alles anders: Die 16 Preisträger der Sepp-Herberger-Urkunden 2021 wurden aufgrund der Corona-Pandemie erstmals im Rahmen einer TV-Show geehrt, die über DFB-TV ausgestrahlt wurde. Neben Liveauftritten von prominenten Fußball-Persönlichkeiten bereicherten Musik-Acts von den Söhnen Mannheims oder LOTTE das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Dass die Veranstaltung komplett ausfallen würde, war nie eine Option. Denn eines ist klar: Ehre, wem Ehre gebührt. Zudem wurde ein Preisgeld in einer Gesamthöhe von 55.000 Euro vergeben. Unter den glücklichen Gewinnervereinen: Gleich drei Clubs aus dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW).

16 Preisträger in sechs Kategorien

In der Kategorie „Resozialisierung“ gewann die SSV Buer. Seit rund fünf Jahren kooperiert der Verein mit der Staatsanwaltschaft des Amtsgerichts Gelsenkirchen. Auch in 2020 wurden ehemalige Straffällige auf ihrem Weg in die gesellschaftliche Wiedereingliederung zielorientiert begleitet.

An alle Vereine

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Vereinsvorstände und Corona-Beauftragte, wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, ist Gelsenkirchen eine der Kommunen, die über eine Allgemeinverfügung die Wirkung der „Corona-Notbremse“ abgewendet haben, da sichergestellt werden kann, dass ausreichend flächendeckende Angebote für kostenlose Schnell- und Selbsttests („Bürgertests“) im Stadtgebiet vorhanden sind.

In Abstimmung mit dem Fußballkreis 12 und der Stadt Gelsenkirchen gelten demnach ab dem 30.03.2021 folgende Regelungen für die Nutzung der Außensportanlagen:

Für den Sport bedeutet dies:
„(1) Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist auf Sportanlagen unter freiem Himmel der Sport

  1.   Unter Einhaltung der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 2 Absatz 2 Nummer 1, 1aund 1b (1b nur in der Zeit vom 01.04. – 05.04.2021)
  1.    Als Ausbildung im Einzelunterricht
  2. Von Gruppen von höchstens 10 Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. (Neu) Die Gruppengröße kann auf 20 Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen erweitert werden, wenn ein amtlich bestätigter, tagesaktueller, an einer der offiziellen Teststellen der Stadt Gelsenkirchen negativer Test vorgelegt werden kann.

Vereine, die diese Neuregelung in Anspruch nehmen möchten, müssen eigenverantwortlich die Überprüfung der Test tagesaktuell kontrollieren.

Unter 1. Wird Bezug genommen auf den § 2 Absatz 2 Nummer 1, 1a und 1b. Dieser besagt

Der Mindestabstand darf unterschritten werden

  1. Zwischen Personen des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung,

1a.          beim Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit höchstens einer Person aus

einem anderen Hausstand, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei  der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden,

1b.         beim Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit mehreren Personen aus einem

anderen Hausstand bis zu einer Gesamtzahl von höchstens fünf Personen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden und Paare unabhängig von den Wohnverhältnissen lediglich als ein Hausstand gelten In Bezug auf die öffentliche Nutzung der Außensportanlagen ändert sich nichts.

Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach § 2 Absatz 2 Nummer 1 und 1a gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen haben den Zugang zu

der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässigen Nutzungen ausgeschlossen sind und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig.

Krombacher Westfalenpokal hat Priorität, westfälische Leichtathletik plant Wettkämpfe

Krombacher Westfalenpokal hat Priorität, westfälische Leichtathletik plant Wettkämpfe
Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat den Fahrplan für einen möglichen Re-Start im westfälischen Fußball bekannt gegeben. Aufgrund der am Freitag durch das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlichten Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO / in der ab 29. März gültigen Fassung) ist ein Mannschaftstraining im Amateur- und Jugendbereich (15 Jahre und älter) bei günstigem Pandemieverlauf frühestens ab dem 19. April möglich. Aus diesem Grund wird der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) die Spiele im Krombacher Westfalenpokal bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs als erstes, noch vor den Meisterschaftsspielen, ansetzen. Im Jugendfußball finden in dieser Saison keine Westfalenpokalwettbewerbe statt und somit liegt der Fokus auf den offenen Meisterschaftsspielen.
„Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW macht es dem Sport und dem Fußball im Besondern erneut schwer. Keine einheitlichen Regelungen, Notbremse oder nicht, und damit geöffnete Sportanlagen in der einen und geschlossene Plätze in der anderen Kommune, teilweise bei ähnlichen Inzidenzwerten, lassen Westfalen zu einem Flickenteppich werden“, sieht FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski die aktuelle Situation kritisch: „Aber damit müssen wir nun leben.“
„Wir müssen die aktuelle Situation realistisch betrachten und feststellen, dass gerade in den größeren Staffeln nicht genug Spiele bis zum 30. Juni absolviert werden können, um eine Wertung zu erzielen. Deshalb ist es jetzt unser oberstes Ziel, den Vereinen die Möglichkeit zu geben, den Krombacher Westfalenpokal sportlich zu beenden“, erklärt der für den Amateurfußball zuständige FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders und betont, dass dies auch bei einem Wiedereinstieg Mitte bzw. Ende Mai realistisch ist. Ein vorzeitiger Abbruch der Meisterschaftssaison ist aus juristischen Gründen in Westfalen (noch) nicht möglich ist. „Satzungen und Ordnungen lassen dies aktuell nicht zu, weil vor allem in kleineren Staffeln die Chance auf eine Wertung besteht“, so Schnieders.
Anders sieht es da in der westfälischen Leichtathletik aus. „Wir werden nicht mit einem vollumfänglichen Angebot in die Freiluftsaison gehen können. Dazu sind die Planungen von Veranstaltungen unter den notwendigen Hygieneanforderungen zu aufwändig und kostenintensiv. Sollte es die Infektionslage zulassen, ist es aber unser großes Ziel, für alle Altersklassen zumindest ein Meisterschaftsformat anbieten zu können“, betont Peter Westermann, Vizepräsident Leichtathletik.
Nachfolgend hat der FLVW die Antworten auf die wichtigsten Fragen (FAQ) zusammengefasst:
FAQ Fußball
Warum wird die Saison 2020/2021 nicht zum jetzigen Zeitpunkt annulliert? Die Forderungen einiger Vereine reichen von „sofortiger Einstellung“ bis hin zur schnellstmöglichen Fortsetzung und Ermittlung von Aufsteigern (und Absteigern). Seitens des FLVW ist eine sofortige Einstellung zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine mögliche Option, da die Organisation des Spielbetriebs als Satzungsaufgabe festgeschrieben ist. Gerade bei „kleineren“ Staffeln und einem entsprechenden Saisonfortschritt kann eine Wertung auch bei einem späteren Re-Start aktuell grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Zum anderen können Vereine – sofern Zuschauer wieder zugelassen sind – Einnahmen durch die Spiele generieren.
Wie soll der Pokalspielbetrieb ablaufen?
Bei einer vierwöchigen Vorbereitungszeit für den Amateurfußball könnte der Krombacher Westfalenpokal Mitte bzw. Ende Mai weitergehen. Der Verbands-Fußball-Ausschuss ist in Zusammenarbeit mit den anderen Landesverbänden in NRW aktuell dabei, die Regeln für die Pokalwettbewerbe der aktuellen Coronaschutzverordnung anzupassen. Hier soll z. B. festgeschrieben werden, wie mit Mannschaften, die von einer Platzsperre in Folge der Notbremsen-Verfügung des Landes NRW betroffen sind, verfahren wird oder wie Testungen im Vorfeld von Spielen gegen Profimannschaften zu erfolgen haben.
Das heißt, dass Vereinen in der Regel eine vierwöchige Vorbereitungszeit gewährt wird?
Vertreterinnen und Vertreter des FLVW und der 29 FLVW-Kreise sind sich einig, dass den Vereinen nach der langen Zwangspause eine angemessene Zeit zum Training unter Wettkampfbedingungen – sprich: mit der gesamten Mannschaft und mit Kontakt – gewährt werden muss. Unter Federführung von Prof. Dr. Tim Meyer hat die Universität des Saarlandes eine entsprechende Studie durchgeführt, die diesen Zeitraum ebenfalls bestätigt. Sollte es die pandemische Verfügungslage zulassen, können hier zu Vorbereitungszwecken Freundschaftsspiele ausgetragen werden. Da die aktuelle Coronaschutzverordnung weiterhin den Kommunen den Spielraum gewährt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre das Training zu ermöglichen, könnten im Juniorinnen- und Juniorenfußball einzelnen Spiele nach Absprache mit den betroffenen Vereinen auch nach einer kürzeren Vorbereitungszeit wieder stattfinden.
Warum denkt der FLVW nicht über Alternativen wie beispielsweise Aufstiegsrunden nach? Im Vorfeld der Saison 2020/2021 wurden, auch unter Beteiligung westfälischer Vereine, unterschiedliche Szenarien und Staffelgrößen durchgespielt. Als Folge wurde die „50er Regel“ mit der Option der Quotientenregel beschlossen. Ein Moduswechsel auf Verbandsebene ist mitten in der Saison aufgrund der Spielordnung grundsätzlich möglich, aber nicht geplant.
Wie geht es auf Entscheidungsebene beim FLVW weiter?
Am 8. April 2021 tagt der WDFV-Verbands-Fußballausschuss, um eine einheitliche Regelung für den Amateurfußball im Westen zu erreichen. Regelmäßige Sitzungen des westfälischen Verbands-Fußball-Ausschusses flankieren das oben genannte Treffen. Am 16. April findet auf FLVW-Ebene auch eine Sitzung des Verbands-Jugend-Ausschusses – mit Blick auf die Coronaschutzverordnung ab 19.04.2021 – statt, im Bedarfsfall könnte im Nachgang auch kurzfristig eine Sitzung des Jugendbeirats einberufen werden.
Neu in der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Pflicht zur einfachen Nachverfolgbarkeit als Voraussetzung für den Trainingsbetrieb von Kindern bis einschließlich 14 Jahren. Was bietet der FLVW dazu an?
Vereine müssen Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts der trainierenden Kinder erfassen. Diese Daten müssen vier Wochen lang nachvollziehbar sein. Hierzu empfiehlt der FLVW die FLVW-CheckIn App.
FAQ Leichtathletik
Wie plant der FLVW den Start in die Freiluftsaison?
Am 16. Mai 2021 sollen die NRW Open, die NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen, in Recklinghausen stattfinden. Die Ausschreibung für die Veranstaltung ist in Abstimmung. Die Teilnehmerzahlen werden entsprechend der Machbarkeit hinsichtlich des Hygienekonzeptes angepasst. Aufgrund der aktuellen Verfügungslage findet allerdings keine offene Ausschreibung statt, die Teilnahme ist nur für Athletinnen und Athleten aus den Landesverbänden Nordrhein und Westfalen möglich. Aktuell geht die Kommission Wettkampforganisation auch davon aus, dass die FLVW-
Jugendmeisterschaften am 5. und 6. Juni 2021 im Rahmen der RuhrGames im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid stattfinden können.
Welche weiteren Wettkämpfe sind aktuell für 2021 geplant?
Folgende weitere Veranstaltungen, bei denen sich Termin und Veranstaltungsort noch im Abstimmungsprozess befinden, sind geplant:
• Westfälische Mehrkampfmeisterschaften aller Altersklassen und Blockwettkämpfe U16
• Geschlossene Westfälische Senioren-Einzelmeisterschaften
• FLVW-Mannschaftsmeisterschaften
• NRW-Meisterschaften im Halbmarathon
• FLVW-Crossmeisterschaften
Wie viel Spielraum hat der FLVW bei der Planung von Wettkämpfen in Richtung Herbst?
Die Kommission Wettkampforganisation plant für jede Altersklasse mindestens eine Meisterschaft anzubieten. Ausweichtermine sind begrenzt umsetzbar, da beispielsweise bei den Männern und Frauen oder in den Jugendklassen die NRW- oder FLVW-Meisterschaften als Qualifikationsmöglichkeiten für Deutsche Meisterschaften dienen. Die FLVW-Senioren-Einzelmeisterschaften werden nach jetzigem Stand von Mai in den Spätsommer verlegt. Ein neuer Termin ist aktuell in der Prüfung.
Analog zur DM in Dortmund – sind auch bei den geplanten Wettkämpfen in Westfalen Schnelltests angedacht?
Für jede geplante Veranstaltung wird es ein eigenständiges Hygienekonzept geben, welches mit den örtlichen Ausrichtern und den jeweiligen Stadt- oder Kreisordnungs- und Gesundheitsämtern abgestimmt ist. Die Hygienekonzepte umfassen zum jetzigen Stand: Maskenpflicht (außer für Athleten und Athletinnen während des Wettkampfs), Schnelltests an den jeweiligen Veranstaltungstagen, Kontakterfassung, Trennung der Personengruppen (Athleten/Betreuer/ Mitarbeiter).
Was passiert, wenn in der Vorbereitung zu Wettkämpfen z. B. eine Kommune die Sportanlagen sperrt und kein Training mehr möglich ist?
Aktuell wird an den jeweiligen Ausschreibungen und Qualifikationsleistungen gearbeitet. Ziel ist es, faire Normen und Zulassungskriterien festzulegen und solche ungleichen Bedingungen dabei zu berücksichtigen.
Neu in der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Pflicht zur einfachen Nachverfolgbarkeit als Voraussetzung für den Trainingsbetrieb von Kindern bis einschließlich 14 Jahre. Was bietet der FLVW dazu an?
Vereine müssen Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts der trainierenden Kinder erfassen. Diese Daten müssen vier Wochen lang nachvollziehbar sein. Hierzu empfiehlt der FLVW die FLVW-CheckIn App.

Wochen gegen Rassismus: Westfalen Sport-Stiftung ruft zum Mitmachen auf

Wochen gegen Rassismus: Westfalen Sport-Stiftung ruft zum Mitmachen auf

Vom 15. bis 28. März 2021 finden die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Westfalen Sport-Stiftung des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) unterstützt die Aktionswochen ausdrücklich und ruft Vereine und Mitglieder zum Mitmachen auf. Besonders gelungene Beispiele werden prämiert.

Der Stiftungsvorsitzende Dr. Rolf Engels wendet sich an die westfälischen Mitgliedsvereine:

Für unseren Sport, für unsere Vereine und auch für die Westfalen Sport-Stiftung bedeuten die Internationalen Wochen gegen Rassismus zweierlei.

Erstens sehen wir darin den Anlass für ein klares Bekenntnis – gegen Rassismus und gegen jede Form von menschenverachtendem Handeln. Für uns ist das nicht irgendeine Formulierung in unserer Satzung, so nach dem Muster „Na ja, muss man heute haben.“ Wir als Vorstand beziehen eindeutig Position: mit diesem Beitrag, in der Kommunikation unserer Stiftung und auch in unserem Privatleben.

Zweitens verstehen wir die Wochen gegen Rassismus als einen deutlichen Appell – für mehr Toleranz und Verständigung im Sport und allgemein in unserer Gesellschaft. Diesen Appell geben wir weiter an die Fußball- und Leichtathletikvereine in Westfalen. Setzt ein Zeichen, dass das Engagement gegen Rassismus auch eure Sache ist! Überlegt euch, was ihr tun könnt, um dieses Engagement in eurer Stadt, eurem Dorf öffentlich zu machen und gleichzeitig dafür zu werben. Sagt den Menschen, dass es euch nicht gleichgültig ist, was in unserer Gesellschaft geschieht!

Ihr wisst noch nicht, was ihr machen sollt? Da haben wir einen Tipp! Geht auf die Website der Stiftung gegen Rassismus. Da findet ihr im Shop unter anderem eine Broschüre „Impulse für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ zum kostenlosen Download: https://stiftung-gegen-rassismus.de/shop

Und wenn ihr euch entschieden habt, dann erzählt uns davon! Schickt uns einen kurzen Bericht, fügt Fotos oder ein Video bei. Neugierig sind wir auch darauf, ob ihr Reaktionen in eurer Umgebung wahrnehmt und wie diese Reaktionen aussahen. Besonders gelungene Beispiele werden wir auf unserer Website veröffentlichen. Zusätzlich setzen wir insgesamt 1000 € aus, mit denen wir bis zu fünf Vereine für ihr Engagement belohnen wollen.

Es ist ja klar, dass ihr eine richtig gute Aktion nicht mal so eben in den nächsten zwei Wochen planen und durchführen könnte. Nehmt euch deshalb ein bisschen Zeit dafür, denn ihr wisst: Rassismus ist keine Frage des Datums! Eure Beiträge schickt ihr bitte bis zum 31. Mai 2021 möglichst per E-Mail an info(at)westfalen-sport-stiftung.de.

Falls ihr den Postweg braucht:
Westfalen Sport-Stiftung
Jahnstraße 76-78
59174 Kamen

Über die Verleihung der Geldpreise entscheidet der Vorstand zusammen mit Vertretern des Kuratoriums der Stiftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lockerungen im Lockdown: Was jetzt im Sport gilt

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben bei ihrer Videokonferenz am Mittwoch, 3. März 2021, eine schrittweise Lockerung des Lockdowns in der Covid-19-Pandemie verkündet. Unter anderem ist eine Öffnung für den Sport, abhängig von der aktuellen Infektionslage, angedacht.

Das Land NRW hat die Vorgaben der Bund-Länder-Konferenz vom 3. März in Form der Neufassung der CoronaSchVO vom 05.03. umgesetzt. Für den Freiluftsport bedeutet das ab dem 8. März 2021:

  • Einzelsportler, 2 Personen (auch aus zwei unterschiedlichen Haushalten), beliebig viele Personen eines Hausstandes oder maximal 5 Personen aus 2 verschiedenen Hausständen dürfen ohne Abstand Sport treiben.
  • Das Training eines Einzelsportlers/ einer Einzelsportlerin durch eine*n Trainer*in/ Übungsleiter*in (z.B. Torwart-Training oder leichtathletisches Einzeltraining) ist möglich.
  • Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren dürfen als Gruppe gemeinsam Sport treiben. Diese Gruppe darf zusätzlich von max. 2 Übungsleiter*innen/ Trainer*innen/ Aufsichtspersonen betreut werden.
  • Zwischen diesen Personen/Gruppen, die gleichzeitig auf einer Sportanlage Sport treiben, ist zwingend dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.
  • Der Profisport bzw. das Training von Kaderathleten bleibt unverändert. Lediglich das Training von verbandszertifizierten NLZs wird auf die Altersklassen U15 bis U19 beschränkt.

Die Verantwortung für die Regeleinhaltung liegt beim Verein (auf vereinseigenen Anlagen) bzw. bei der Kommune (auf kommunalen Anlagen). Die Rückverfolgbarkeit ist in §4a nicht zwingend für den Sport vorgeschrieben. Sollte ein Kindertraining jedoch stattfinden, so empfehlen wir dringend die Nutzung der FLVW-CheckIn App oder anderweitiger datenschutzkonformer Dokumentation.

Zuständig für die Öffnung der Sportanlagen und schlußendlich für die Erlaubnis sind die zuständigen örtlichen Ordnungsbehörden (§17). Die beim Re-Start 2020 erprobten Hygienekonzepte der Vereine sollten hierbei notwenige Hilfestellung und Orientierung geben.

FLVW-Hinweise zu verantwortungsvollem Verhalten und Probetrainings

Der FLVW weist zusammen mit dem Landessportbund NRW daraufhin, dass weiterhin größte Vorsicht bei der Ausübung der sportlichen Betätigung geboten ist. Eine falsche Ausnutzung und Umsetzung könnte sich schädlich auf den weiteren Öffnungsprozess für den Sport auswirken. Verantwortungsbewusstsein und Disziplin sind wichtige Faktoren, um den weiteren Öffnungsprozess als zuverlässiger Partner sportpolitisch nicht zu gefährden. Daher ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch kontraproduktiv, für Probetraining zu werben und durchzuführen (im Rahmen rechtlicher Möglichkeiten).

Es ist daher auch eine moralische Verpflichtung innerhalb der Vereinslandschaft, im Zuge dieser ersten Öffnungsschritte und der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes auf Probetrainings zu verzichten.

Verbands-Fußball- und Verbands-Jugend-Ausschuss weisen deshalb darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation (Infektionsgeschehen, Gesundheitsschutz, unterschiedliche Rahmenbedingungen auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes NRW und weiterer regionaler/örtlicher Vorgaben) vorerst bis 30.04.2021 die Teilnahme von Spielern/innen am Probetraining zu unterlassen ist. Die Vereine werden angehalten, weder Einladungen zum Probetraining auszusprechen, noch Trainingsfreigaben zu erteilen.

An die Eltern wird ausdrücklich appelliert, verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen. Die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes im eigenen Verein für alle Kinder und Jugendlichen hat Priorität.

Die Coronaschutzverordnung gilt ab dem 08.03. und bis zum 28.03.2021. Am 22.03. prüft die Landesregierung, ob weitere Öffnungen im Sinne des 5-Punkte-Plans der Bundesregierung möglich sind. Dies würde auch den Erwachsenensport betreffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landessportbundes NRW.

Offener Austausch mit den Ausschüssen des Kreis 12 im März

Liebe Vereinsvertreterinnen, liebe Vereinsvertreter,

hiermit lade ich Euch gerne zum offenen Austausch mit den Ausschüssen des Kreis 12 im März ein.

An insgesamt acht Veranstaltungen habt Ihr die Möglichkeit, Euch über Projekte der Ausschüsse zu informieren, aktuelle Informationen zu erhalten, generell in den Austausch zu kommen, Eure Fragen loszuwerden und mehr über die Arbeit des Kreises zu erfahren. Die Termine findet Ihr im Flyer anbei.

Hier die 8 Veranstaltungen

Die Veranstaltung am 09.03. um 18:30 Uhr mit dem Kreisvorstand habe ich bereits in der letzten Woche beworben und zahlreiche Anmeldungen erhalten. Ich hoffe sehr, dass die anderen Formate ebenfalls einen so guten Zuspruch finden und wir in einen intensiven Austausch kommen.

Schickt mir einfach eine kurze Mail, an welchen Veranstaltungen wer von Euch teilnehmen möchte. Ebenfalls können Fragen vorab an die Ausschüsse gestellt werden, damit diese vorbereitet werden können. Diese Fragen schickt mir einfach in Eurer Anmeldung an mich.

Zu den Veranstaltungen sind gerne auch Eure ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen außerhalb des Vorstandes eingeladen, die sich um die verschiedenen Themenschwerpunkte im Verein kümmern. Eine entsprechende Weiterleitung ist erwünscht. Insbesondere die Veranstaltung zur Qualifizierung ist für die Trainer*innen Eures Vereins sicher sehr spannend.

Für Rückfragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.
Ich freue mich auf viele Zusagen und einen regen Austausch!

Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Vieth
Vereins- und Verbandsentwicklung
FLVW-Assistentin für Vereinsentwicklung (Kreis Gelsenkirchen)